Novak Djokovic

DAILY NEWS // 20.04.2015

MONTE-CARLO – Der Serbe Novak Djokovic (Foto: Hasenkopf) ist aktuell einfach nicht zu stoppen. Der Becker-Schützling setzte sich auch im Finale des ATP-Masters-Turniers in Monte-Carlo durch, diesmal gegen den Tschechen Tomas Berdych. 7:5, 4:6, 6:3 hieß es am Ende für den Weltranglistenersten, der in dieser Form ganz sicher auch der große Favorit bei den French Open sein wird. Diese Trophäe fehlt Nole noch in der Sammlung.


SOTSCHI - Der Traum von einer Neuauflage des Fed-Cup-Finales von 2014 ist geplatzt. Das Porsche Team Deutschland konnte am Sonntag in der Adler Arena in Sotschi zwar einen 0:2-Rückstand gegen Russland ausgleichen, doch im entscheidenden Doppel unterlagen Andrea Petkovic und Sabine Lisicki mit 2:6, 3:6 gegen Anastasia Pavlyuchenkova und Elena Vesnina.

2015 Fedcup Semifinale Sotchi,Russland 18/19.April 2015 ,Andrea Petkovic,

„Die Enttäuschung ist riesig und ich habe erst einmal mit mir alleine am meisten zu kämpfen”, so die niedergeschlagene Teamchefin Barbara Rittner. Am Samstag hatte Julia Görges zum Auftakt mit 4:6, 4:6 gegen Svetlana Kuznetsova verloren. Im zweiten Einzel schaffte es auch Sabine Lisicki trotz Matchball im zweiten Durchgang nicht, einen Punkt für Deutschland zu holen. Sie unterlag Pavlyuchenkova schließlich mit 6:4, 6:7, 3:6. So standen die deutschen Damen nach einem 0:2-Rückstand nach dem ersten Spieltag mit dem Rücken zur Wand. Doch Andrea Petkovic – die von Rittner anstelle von Lisicki ins Rennen geschickt wurde – überzeugte beim 6:2, 6:1 gegen die zweimalige Grand-Slam- Gewinnerin Kuznetsova und verkürzte auf 1:2. Angelique Kerber, die anstelle von Görges das vierte Einzel bestritt, brauchte nicht einmal eine Stunde, um Pavlyuchenkova mit 6:1, 6:0 vom Platz zu fegen und damit für den Ausgleich zum 2:2 zu sorgen. „Ich wusste, dass ich alles geben musste. Am Anfang war ich unglaublich nervös. Nach zwei, drei Spielen hatte ich viel Selbstvertrauen und ich habe mich auf dem Platz richtig wohlgefühlt. Das war ein ganz wichtiges Match für mich und das Team”, sagte Kerber nach ihrem starken Auftritt voller Optimismus.

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Doch trotz der beiden glatten Siege in den Einzeln sollte die Aufholjagd kein glückliches Ende nehmen. Im entscheidenden Doppel konnten Petkovic und Lisicki, die für Kerber eingesprungen war, gegen das russische Duo leider nicht punkten. „Das Doppel habe ich aus dem Bauch heraus entschieden. Das Ergebnis auf dem Papier ist sehr glatt, aber das täuscht aus meiner Sicht. Wir haben unsere Chancen gehabt, am Ende haben aber die Russinnen die wichtigen Punkte gemacht”, so Rittner. Damit steht fest, dass Russland am 14. und 15. November 2015 Vorjahressieger Tschechien im Finale gegenübersteht. Tschechien hatte Frankreich im zweiten Halbfinale zu Hause mit 3:1 besiegt. Fotos: Porsche

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Zeit für Gefühle (2/2)

VON CHRISTOPH KELLERMANN – Der Deutsche Tennis Bund (DTB) ist der mitgliederstärkste Tennisverband der Welt. Zwar ist die Tendenz konstant leicht fallend, dennoch schwingen bundesweit immer noch weit über eine Million Tennisenthusiasten jeden Alters das Racket. ‚Tennis im VEREIN’ – für die meisten von uns also ein vertrautes Gefühl. ‚Tennis im CLUB’ – präziser gesagt ‚Tennis in einem URLAUBSCLUB’ ist da schon etwas anderes. Dies gab man mir zumindest mit auf den Weg, als ich am 27. März 2015 nach Andalusien aufbrach um den ROBINSON CLUB PLAYA GRANADA einmal gründlich unter die Lupe zu nehmen. Eric Schumann, Direktor des renommierten Clubs an der Costa Tropical, und dessen Stellvertreter Matthias Jehle verpflichteten mich zu Ostern als ‘Imageträger’.

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Als langjähriger Bundestrainer durfte ich in die Fußstapfen des ehemaligen Davis-Cup-Coaches Carsten Arriens sowie der einstigen Weltklassespieler und Davis-Cup-Gewinner Tomas Smid und Marc-Kevin Goellner treten und hierbei eine ganze Reihe wunderbarer Menschen kennenlernen. Eine große Ehre für mich. Natürlich nahm ich dieses Engagement an. Über meine Erfahrungen vor Ort möchte ich euch in einem Zweiteiler berichten. Dabei geht mein Blick natürlich über die Fangzäune der 6-Platz-Tennisanlage weit hinaus, denn auf keinen Fall darf ich euch vorenthalten, was der ROBINSON CLUB PLAYA GRANADA auf sage und schreibe 80.000 Quadratmetern abseits der Tennisplätze zu bieten hat. Mein Prädikat für das Gesamtpaket des CLUBS: Sehr empfehlenswert.

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Dieser ROBINSON-CLUB lässt wirklich keine Wünsche offen!

Nachdem im ersten Teil meines Erlebnisberichtes naturgemäß der Tennissport im Vordergrund stand, widme ich den zweiten Teil dem ROBINSON CLUB PLAYA GRANADA selber. Auf 80.000 qm hält der Urlaubsclub an der Costa Tropical alles bereit, was man sich als Urlauber nur wünschen kann. Dabei ist es egal, ob man einfach nur die Seele baumeln lassen möchte oder ob man die permanente sportliche Bewegung sucht. Die zahlreichen positiven Einträge auf diversen Urlaubs-Bewertungsportalen bekommt man sehr schnell bestätigt. Schon der Check-In geht sympathisch, professionell und schnell über die Bühne. Um das Gepäck muss man sich keine Sorgen machen. Die Koffer befinden sich dank des elektrisch betriebenen Clubcars noch vor einem selbst im Appartment. Überhaupt wird dir praktisch jeder Wunsch von den Lippen abgelesen. Das wendige Personal ist extremst aufmerksam und kontaktfreudig – ohne dabei aufdringlich zu wirken. Ein schmaler Grat, den das gesamte ROBINSON-Team vor Ort mit Bravour meistert.

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Essen im CLUB: Eine kulinarische Weltreise…

Zu den wichtigsten Punkten gehört für mich im Urlaub die Gastronomie. Ein gutes und kräftiges Frühstück, ein leckeres Mittagessen und ein abwechslungsreiches Dinner in exquisiter Atmosphäre sind für mich im Urlaub ein absolutes Muss. Und doch ist es – wie wir alle wissen – nicht selbstverständlich, dass es am Ende auch so ist. Wie viele Enttäuschungen haben wir in diesem Punkt nicht alle schon miterlebt?! Sascha Schmidt, Küchenchef im ROBINSON CLUB PLAYA GRANADA, präsentiert seinen Gästen vor Ort Tag für Tag ein kulinarisches Feuerwerk.

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Vor allem die Themenabende haben es mir angetan. Von der ‘kulinarischen Weltreise’ über ‘französische’ oder ‘italienische Abende’ erfindet sich der Club immer wieder neu. Salat wird dann gerne auch schon mal in der Schubkarre serviert, der Braten mit dem Bügeleisen geglättet und die Schokoladencreme in einer Speismaschine angerührt. Weltklasse! Dinge, die bei jedem Gast im Gedächtnis bleiben. An liebevoll gedeckten 8er-Tischen fanden sich nahezu jeden Abend neue Konstellation des Erlebens. Für das außergewöhnliche Ambiente sowie für Angebot und Qualität des Essens vergebe ich voller Überzeugung eine ‘Eins mit Sternchen’.

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Dem Sportler geht vor Ort das Herz auf…

Das Sportlerherz schlägt beim Blick auf die Angebotspalette des Clubs deutlich höher. Möglich sind unter anderem: Well-Fit, Tennis, Beachvolleyball, Golf, Fußball, Biken, Wandern, Schwimmen, Fitness, Tanzen, Skifahren, Yoga und vieles mehr. Das Tolle ist, dass man bei allen Angeboten von Experten betreut wird.

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Wie bereits berichtet, liegt die Organisation des Tennisbetriebs in den professionellen Händen der international renommierten Tennisschule SOYSAL, ehemalige Fußballgrößen wie André Dohm und Dirk Kontny beschäftigen die Kids beim Fußball (Kunstrasenplatz),  Ex-Pro Michael leitet souverän die Golfkurse und Detlef D! Soost begeisterte die Gäste zu Ostern einmal mehr mit seinen aus dem TV bekannten Tanz-Choreographien für Jung und Alt, Galaauftritt im Theater inklusive.

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Dominique und Frank Wienholt von der gleichnamigen Tanzschule sorgten mit ihren täglichen Kursen dafür, dass die Freunde des Paar- und Standardtanzes nicht zu kurz kamen. Ein nicht zu toppendes Highlight war und ist natürlich die Chance, unweit des Strandes in den Bergen die Bretter unterzuschnallen, um reichlich Pistenkilometer zu machen. Bis auf 3.300 Meter geht es rauf in die Schneegebiete der Sierra Nevada. Der absolute Wahnsinn!

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Nach so viel Sport sollte man den Wellness- und Spa-Bereich des CLUBS gesehen und erlebt haben. Sauna, Indoorpool, Massagen und Physio – dieser ROBINSON-CLUB hat wie man merkt nur Ausrufezeichen zu bieten, Fragezeichensymbole gibt es auf der dortigen Tastatur nicht.

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Livemusik, Theater, Disco, Show…

Wer wie ich das unverschämte Glück hatte, eine der besten Coverbands überhaupt, die pfälzische Band Fisherman`s Friends, innerhalb von gut zwei Wochen sage und schreibe fünf (!) mal live zu erleben, der darf sich wahrlich glücklich schätzen. Ständig wechselnde Locations, immer wieder neue Arrangements, mal volles Programm in der Tiefgarage, mal unplugged am Tennisplatz oder an der Strandbar. ‘Whatever You want, whatever You need’ hallte es durch den Club. So und nicht anders könnte auch das Motto des Clubs lauten. Gästeherz, was willst du mehr…?!

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Auch im Theater des ROBINSON CLUBS darf gestaunt werden: Mitarbeiter und Direktoren bieten den Gästen hier regelmäßig Shows vom Allerfeinsten. Schlager, Rock und Tanz – für jeden Geschmack ist etwas dabei. Richtig laut, für einige zu laut, ging es in der Show GRANADA ROCKS zu. Tolle Tanzeinlagen, ein Weltklasse-Gitarrist und meisterhafte Lichteffekte wussten zu begeistern.

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Überragendes Fazit nach zweieinhalb ROBINSON-Wochen…

Bei allem Lob: Einen klitzekleinen Kritikpunkt habe ich dennoch: Wer nicht aufpasst, der bekommt im Restaurant seinen Teller schneller vom Tisch gezogen, als ihm vielleicht lieb ist, unabhängig davon, welche ‘Uhrzeit’ die Position des Bestecks vorgibt. Man hat das unweigerliche Gefühl, die Jungs und Mädels vom Gastro-Service werden ‘nach Tellern’ bezahlt. Eine Hand am Teller während des Kau- und Genussvorgangs kann daher Gold wert sein. Mit ein wenig taktischem Geschick bekommt man dieses Luxusproblem aber sehr schnell in den Griff. Ansonsten kann ich nichts monieren.

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Fazit: Erstklassige Gästebetreuung, tolle Appartments, eine extrem gepflegte und sehr großzügige Anlage direkt am Meer, eine Gastronomie, die das kulinarische Herz höher schlagen lässt und zwei Clubmanager, die nicht wie üblich aus dem Office heraus herum delegieren, sondern überall und stets selbst aktiv im Einsatz sind. Sie kochen, moderieren, servieren, singen, tanzen und schauspielern. Und: sie suchen den Kontakt zu den Gästen. Sie fragen nach, was gefällt und was es zu verbessern gilt. Nur so kann man diesen riesen Kahn wohl auf Kurs halten!

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Die Direktoren Eric Schumann und Matthias Jehle (Foto) nenne ich hier zum Abschluss meines Berichtes einmal stellvertretend für alle, die sich im ROBINSION CLUB PLAYA GRANADA Tag für Tag bemühen, den Gästen eine unvergessliche Zeit zu bereiten. Die Kathrin, die Christine, die Anna, die Betty, der Sascha…

WE LOVE YOU. Also ich komm wieder. Keine Frage.


Liebe TWEENER-Freunde, dies war – wie angekündigt – der zweite Teil meiner Erlebnisreportage aus Andalusien. Wer seinen nächsten Urlaub jetzt nicht im ROBINSON CLUB PLAYA GRANADA bucht, ist selber Schuld. Und: Wer den ersten Teil meiner Reportage aus unerklärlichen Gründen verpasst haben sollte, der kann hier klicken:


DIREKTLINK: ROBINSON CLUB PLAYA GRANADA…

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French Open 2014

0:2 hinten – Unlösbar?

SOTSCHI – Das Porsche Team Deutschland (Foto: Hasenkopf) liegt nach dem ersten Spieltag im Fed Cup Halbfinale gegen Russland mit 0:2 hinten. Vor 3.200 Zuschauern in der Adler Arena in Sotschi musste sich zunächst Julia Görges ihrer Gegnerin Svetlana Kuznetsova mit 4:6, 4:6 beugen. Anschließend unterlag Sabine Lisicki unglücklich Anastasia Pavlyuchenkova 6:4, 6:7, 3:6. „Ich habe mich gut auf dem Platz gefühlt und am Ende fehlte leider nur ein Punkt, als ich beim 6:4, 6:5 meinen Matchball nicht verwandeln konnte. Den Tiebreak habe ich insgesamt sehr schlecht gespielt. Da war Anastasia in dieser Situation einfach besser auf dem Platz. Doch auch als es 0:4 und 1:5 im dritten Satz stand, hatte ich noch meine Chancen. Jetzt bin ich natürlich unglaublich enttäuscht“, äußerte sich die Berlinerin anschließend vor der Presse.
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Ihre Teamkollegin Julia Görges hatte zuvor eine knappe Niederlage in zwei Sätzen einstecken müssen: „Ich war vor Beginn sehr nervös, aber dann habe ich eigentlich ganz gut angefangen, doch leider die wichtigen Punkte nicht gewonnen. Ich mache mir aber keine Vorwürfe, ich habe alles gegeben. Svetlana hat halt in den entscheidenden Momenten mit ihrer Routine die besseren Bälle gespielt.“ Teamchefin Barbara Rittner: „Dass es heute 0:2 steht, muss ich erst einmal verarbeiten. Damit habe ich nicht gerechnet und das ist sehr enttäuschend für uns. Jetzt werde ich mir heute Abend Gedanken machen, um zu sehen, wie morgen unsere Aufstellung ist. Ich werde mit mich mit meinen Spielerinnen zusammensetzen und sollte es Änderungen geben, werde ich das heute noch den betreffenden Spielerinnen sagen.“ Am morgigen Sonntag stehen zwei weitere Einzel sowie ein Doppel auf dem Programm. Es beginnt nach Plan Sabine Lisicki gegen Svetlana Kuznetsova, gefolgt von der Partie Julia Görges gegen Anastasia Pavlyuchenkova. Für das Doppel sind Andrea Petkovic und Angelique Kerber sowie Elena Vesnina und Vera Zvonareva angesetzt. Mögliche Veränderungen der Aufstellung müssen der britischen Oberschiedsrichterin Jane Harvey bis eine Stunde vor Spielbeginn mitgeteilt werden.
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