Bet-At-Home Open 2014, Hamburg, Germany

Zverev: Nächste Wildcard

KITZBÜHEL – Mit seinem Halbfinaleinzug in Hamburg stieß der erst 17-jährige Alexander Zverev (Foto: Hasenkopf/Bauer) in neue Tennis- Sphären vor. Anlass genug für die Veranstalter des Kitzbüheler bet-at-home Cups, den jüngsten Spieler in einem ATP- Halbfinale seit Rafael Nadal mit einer Wildcard zu versehen. Turnierdirektor Alexander Antonitsch: „Alexander Zverev ist für uns eine Investition in die Zukunft. Mit seinen 17 Jahren und drei Monaten ist er der jüngste Spieler, der ins Halbfinale eines ATP-World-Tour-500-Turniers vorgestoßen ist. Wir haben die zweite Veranstalter-Wildcard zurückgehalten, um auf solche außergewöhnlichen Ereignisse kurzfristig reagieren zu können. Wenn man sieht, welche Tenniseuphorie Zverev in Deutschland ausgelöst hat, ist die Entscheidung auch für die zahlreichen deutschen Gäste in Kitzbühel sicherlich richtig!“

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Habemus Papam

Liebe TWEENER-Fans! Neulich in Hamburg. Ich sitze mit tausenden anderen Tennisfreunden vor der Geschäftsstelle des Deutschen Tennis Bundes, dem ‘Petersdom’ des Deutschen Tennissports. Alle blicken wir auf den Kamin! Nichts als schwarzer Rauch. Doch wir sind gläubig. Tennis ist mehr als einfach ein paar Bälle hin und her schieben: Es ist ein Stück Lebensphilosophie! Der Umgang mit Sieg und Niederlage, Glück, Euphorie, Schmerz, der Arbeit an sich selbst und seinen Mängeln. Tennis is LIFE! Da sitzen sie jetzt schon so lange und beratschlagen, die ‘Bischöfe’. Pardon: die Verbandsfuzzis, upps: ich meine natürlich die Landesfürsten. Die alten grauen Herren unseres so geliebten Sports. Eins ist klar – und davon bin ich felsenfest überzeugt: Sie wollen nur das Beste für unseren so geliebten weißen Sport. Sie verschwenden keinen Gedanken an Eigennutz oder Erweiterung des eigenen Egos.

Ich harre weiter aus mit meinen Tennisfreunden…

Es wird schon wieder Tag – 72 Stunden sind mittlerweile vergangen – dann: endlich: weißer Rauch! Hunderte von abgenutzten, weißen DTB-Official-Dunlopbällen fliegen aus dem Kamin – abgefeuert wie von einer Ballmaschine. Die siebzehn Bischöfe unserer Landesverbände stellen sich wie die Daltons der Größe nach auf dem Balkon der DTB-Geschäftsstelle auf! Schick schauen sie aus. Gestandene Herrschaften. Einige haben noch die langen, weißen Hosen an, über dem frisch gebügelten Polohemd noch den Fred-Perry-Pollunder mit Zopfmuster, einige haben sogar noch die schicke weiße Schiebermütze von Lacoste auf. Ein paar Mutige machen aber auf radikal und haben Knickerbocker an! Moment, was sehe ich da?! Drei richtig freche Fürsten tragen Shorts und Baseball-Caps! Zwar alles in beige gehalten, aber ich finde es toll! Ein Raunen geht durch die Reihen. Man kann sie förmlich spüren, die Veränderung! Wir sind erleichtert: Tennis schafft den Übergang ins einundzwanzigste Jahrhundert! Das Fußvolk skandiert ‘Michael Stich! Michael Stich!’ – Lauter und lauter. Wie auf einem Rock-Konzert. ‘Stich! Stich’ Stich!’ Ich schlafe gut in dieser Nacht! Ich lächle im Schlaf – eingemummt in meine Wimbledon-Bettwäsche! Am nächsten Morgen zapp ich auf die Tennis-Internet-Seite meines Vertrauens TWEENER.de! Dort erfahre ich, wie sich die Landesfürsten entschieden haben: der neue DTB-Präsident soll aus den eigenen Reihen kommen. Michael Stich wurde abgelehnt. Ehrlich gesagt lese ich nur oberflächlich weiter. Zu groß ist die Enttäuschung über diese erneut vertane Chance. Ein alter Mann aus der Pfalz soll es nun richten, vertreten von einem seiner alten Spezis aus Bayern. Na dann, Rock`n`Rollator! Steph

PS: Ich bewerbe mich beim nächsten Bezirkstag hier bei mir daheim als Vorsitzender. Dann mach ich weiter im Verband, bis dahin haben die jetzigen alten Bischöfe bestimmt keinen Bock mehr. In circa 45 Jahren kandidiere ich dann in Hamburg: MEDEM FOR PRESIDENT! Shit: Da bin ich ja dann schon über Hundert! Egal. Bestes Alter für den höchsten Posten im weltgrößten Tennisverband…

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US Open 2013

Becker locker weiter

ATLANTA – Der frühere deutsche Davis-Cup-Spieler Benjamin Becker (Foto: Hasenkopf) ist mit einem glatten 6:4, 6:2-Erfolg über den Australier Matthew Ebden ins Achtelfinale der mit 650.000 US-Dollar dotierten ATP-Veranstaltung in Atlanta eingezogen. Dort trifft er auf den Sieger der Begegnung zwischen dem Taiwanesen Yen Hsun Lu und dem US-Amerikaner Alex Kuznetsov. Weitere Deutsche sind in Atlanta nicht am Start, John Isner (USA) und Kevin Anderson (Südafrika) sind topgesetzt.

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BMW Open 2014

Struff im Achtelfinale

GSTAAD – Beim mit knapp 500.000 Euro dotierten ATP-Event im schweizerischen Gstaad greifen heute die Topgesetzten ins Turnier ein. Mikhail Youzhny (Russland), Marcel Granollers, Guillermo Garcia-Lopez und Fernando Verdasco (alle Spanien) wollen allesamt das Viertelfinale erreichen. Das will auch Jan-Lennard Struff (Foto: Hasenkopf), der in Runde eins gegen den Österreicher Andreas Haider-Maurer einen 6:2, 1:0-Aufgabesieg ‘feierte’. Der Warsteiner darf nun gegen Verdasco um einen Viertelfinalspot spielen.

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