US Open 2010

Berrer Semifinalist

ANDRIA – Michael Berrer (Foto: Hasenkopf) hat sich bei dem mit 35.000 Euro dotierten ATP-Challenger-Turnier im italienischen Andria bis ins Halbfinale gespielt. Seinen Platz in der Runde der letzten Vier sicherte sich der 34-jährige Stuttgarter durch einen hart erkämpften 5:7, 7:6, 7:6-Dreisatzerfolg über den Polen Andriej Kapas. In der Vorschlussrunde unterlag Berrer jedoch dem späteren Turniersieger Ricardas Berankis aus Litauen mit 6:7, 3:6. Mit dem Erreichen des Halbfinales verbesserte sich der Linkshänder in der Weltrangliste um acht Plätze und wird aktuell an Position 128 geführt.

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Wimbledon 2011

Elternratgeber – Teil 4

“Extrem-Skifahren, Canyoning, Skydiving, Bungee-Jumping und vieles mehr. Die Menschen werden auf der Suche nach dem ultimativen Kick immer ausgefallener! Dabei haben wir den ultimativen Kick direkt vor unser Nase: Ich finde keine Aufgabe herausfordernder, als unsere Kinder für die Welt, die sie da draußen erwartet, fit zu machen! Sollte euer Kind dabei auch noch Tennisspielen wollen, dann wünsche ich euch richtig viel Spaß!!!”

Stephan Medem (Foto: TWEENER.de)

Stephan Medem, Ex-Tennisprofi, Proficoach und Mentalexperte

Stephan Medem hat in seiner Zeit als Lehrer, Spieler, Trainer, Coach und Autor viel gesehen und erlebt. Im ultimativen ‘Elternratgeber‘, der neuen TWEENER-Serie, will er den so genannten ‘Tenniseltern‘ den richtigen Umgang mit den Kids aufzeigen, bzw. Denkanstöße vermitteln. Übrigens: Unser Mentalexperte steht auch auch über diesen Beitrag hinaus Rede und Antwort. Zögert deshalb nicht, ihn unter steph@tweener.de zu kontaktieren.


HEUTE: Nach dem Match…

Liebe Tenniseltern! Der aufreibende Part ist vorbei! Das Match ist endlich durch, ist Geschichte! Logisch, wir fühlen uns richtig gut wenn unser Nachwuchs gesiegt hat. Das geht ihm selbst mit Sicherheit genauso! Ein Sieg ist toll! Vor allem, wenn er hart umkämpft ist und dabei vielleicht noch viele Ranglistenpunkte zu Buche stehen.

Im Falle eines Sieges nicht in den Himmel loben

Aber: Bitte bleibt gelassen! Freut euch mit eurem Kind, aber wie ich schon in meinem ersten Blog empfohlen habe, hebt die Leistung nicht zu sehr in den Himmel! Moderate Freude ist gut und angebracht, überschwappender Enthusiasmus ist sehr schädlich! Bemerkungen wie: „Du hast toll gespielt!“ – „Es hat Freude gemacht, dir zu zuschauen!“ – „Du hast dich sehr gut bewegt!“ – „Man sieht, das Aufschlagtraining der letzten Wochen hat Früchte getragen!“ sind viel besser als „Wow, du hast die Nummer 5 der Rangliste besiegt!“ oder „Diesem arroganten Fatzke hast du’s aber gezeigt!“

Vergleichbar mit einem Scheißtag im Büro

Im Falle einer Niederlage, vor allem wenn vielleicht noch Chancen vergeben wurden, wird die Sache schon etwas haariger! Unser Kind ist sauer, enttäuscht, wütend, deprimiert, eventuell aggressiv, müde! Wie schaut das bei euch aus? Ihr kommt genau mit genau diesem Gefühlsmix nach Hause, hattet einen richtigen Scheißtag im Büro! Braucht ihr dann noch jemanden, der euch zusätzlich blöd von der Seite anmacht? Nein!!! Seht ihr! Euer Kind fühlt sich nach dem Match schon mies! Ist das fair, es noch weiter zur Sau zu machen? Bringt das etwas? Nein!!!

Eltern müssen Größe zeigen!

Jetzt müsst ihr wahre Größe beweisen! Ja, ihr seid auch enttäuscht, frustriert, sauer, enttäuscht usw. aber, ihr seid die Erwachsenen! Größe in dieser Situation heisst: Wir lassen unser Kind erst einmal in Ruhe! Wir schmollen nicht! Die Initiative liegt bei unserem Kind! Es wird von sich aus kommen und wird mit uns über das Spiel reden wollen! Dummerweise hocken wir da ja meistens im Auto und fahren nach Hause! Und dicke Luft auf so engem Raum ist sehr ungesund für das Familien-Klima. Also: Bleibt nett! Bleibt lieb, lasst erst einmal etwas Zeit vergehen. Ihr tut euch, und euren Kids einen RIESEN GEFALLEN! Denn unter dem Strich gilt: Es ist NUR ein Tennismatch!


Haben euch diese Tipps von Stephan Medem gefallen? Dann schreibt uns unter steph@tweener.de und gebt uns Feedback. Freut euch auf die Fortsetzung dieser Serie! Und nicht vergessen: Durch unser Vorleben und nicht etwa durch kluge Reden prägen wir die sportliche und menschliche Entwicklung der Kinder!

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Maria Sharapova -Porsche Tennis Grand Prix 2014

Sieben Top-Ten-Girls

STUTTGART – Der Porsche Tennis Grand Prix wird seinen Zuschauern auch 2015 wieder ein Weltklassestarterfeld präsentieren: Angeführt von Superstar Maria Sharapova haben bereits jetzt sieben Top-10-Spielerinnen der aktuellen WTA-Weltrangliste ihre Teilnahme am Stuttgarter Traditionsturnier vom 18. bis 26. April in der Porsche-Arena fest zugesagt.

Simona Halep (Foto: Porsche)

„Dass sich die Spielerinnen schon so früh für den Porsche Tennis Grand Prix entschieden haben, ist ein tolles Bekenntnis zu unserem Turnier und ein großer Vertrauensbeweis“, sagt Turnierdirektor Markus Günthardt. „Das zeigt, wie beliebt der Porsche Tennis Grand Prix bei den Spielerinnen ist und welch hohen Stellenwert er auf der weltweiten WTA Tour genießt.“

Petra Kvitova (Foto: Porsche)

Neben der Russin Maria Sharapova, die den Porsche Tennis Grand Prix von 2012 bis 2014 dreimal hintereinander gewonnen hat und in diesem Jahr auch bei den French Open siegte, werden mit Vorjahresfinalistin Ana Ivanovic (Serbien) und Caroline Wozniacki (Dänemark) zwei weitere ehemalige Weltranglistenerste in Stuttgart aufschlagen. Dazu kommen noch Wimbledon- und Fed-Cup-Siegerin Petra Kvitova (Tschechien), French-Open-Finalistin Simona Halep (Rumänien), die Aufsteigerin des Jahres, sowie Agnieszka Radwanska (Polen) und natürlich Angelique Kerber, die Nummer 1 des Porsche Team Deutschland.

Ana Ivanovic (Foto: Porsche)

„Ein so erlesenes Starterfeld bieten allenfalls noch die Grand-Slam-Turniere“, so Markus Günthardt. „Wir sind stolz, dass die Spielerinnen so gerne zu uns kommen und werden auch weiterhin alles tun, damit sie sich in Stuttgart wohl fühlen und ihr bestes Tennis zeigen können.“

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French Open 2014

Da ist das Ding!

LILLE – Es ist vollbracht! Der beste Tennisspieler aller Zeiten hat ihn endlich, den Davis Cup (Fotos: Hasenkopf)! Im dritten Einzel machte Roger Federer im Endspiel um die wichtigste Teamtrophäe der Welt im französischen Lille gegen den ‘Ersatzmann’ der Gastgeber, Richard Gasquet (er spielte für Jo-Wilfried Tsonga), beim 6:4, 6:2, 6:2 den entscheidenden dritten Punkt für sein Schweizer Team und holte demzufolge die hässlichste Salatschüssel endlich in die Schweiz! Das letzte Einzel zwischen Gael Monfils und Stan Wawrinka wurde natürlich nicht mehr gespielt. Stattdessen gab es den vorzeitigen Konfettiregen und Jubeltänze der von Coach Severin Lüthi betreuten Schweizer Mannschaft.

Davis Cup

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Olympiade 2012

Überraschende Wende

LILLE – Überraschendes Zwischenergebnis im Finale des diesjährigen Davis Cup zwischen Frankreich und der Schweiz. Die Gäste führen in Lille nach dem Doppel mit 2:1, denn Stan Wawrinka und Roger Federer (Foto: Hasenkopf) machten mit der französischen Paarung Julien Benneteau und Richard Gasquet beim 6:3, 7:5, 6:4 kurzen Prozess. Nun hat Roger Federer im dritten Einzel am Sonntag gegen Jo-Wilfried Tsonga den ersten von zwei Matchbällen, um die hässlichste Salatschüssel der Welt endlich in die Schweiz zu holen. Im Schlusseinzel würden Gael Monfils und Stan Wawrinka aufeinandertreffen und den entscheidenden Punkt ausspielen.

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French Open 2014

Stan und Gael stechen

LILLE – Die Schweizer haben das Davis-Cup-Finale in Lille nach dem ersten Spieltag offen gehalten. Gegen starke Franzosen und vor der Rekordkulisse von knapp 28.000 Zuschauern sowie mit einem geschwächten Roger Federer im Team reichte es zu einem zwischenzeitlichen 1:1-Unentschieden. Stan Wawrinka brachte die Eidgenossen durch einen Viersatzerfolg (6:1, 3:6, 6:3, 6:2) über Jo-Wilfried Tsonga zunächst einmal in Führung, anschließend stand Federer gegen Gael Monfils (Foto: Hasenkopf) beim 1:6, 3:6, 4:6 auf verlorenem Posten. Heute findet das Doppel zwischen Richard Gasquet und Julien Benneteau sowie Roger Federer und Stan Wawrinka statt. Hier fällt sicher eine leichte Vorentscheidung.

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Olympiade 2012

Jo und Stan eröffnen

LILLE – Jo-Wilfried Tsonga und Stan Wawrinka stehen sich in der ersten Einzelbegegnung des diesjährigen Davis-Cup-Finals in Lille  gegenüber. Im Anschluss duellieren sich Gael Monfils und Roger Federer. Das Doppel bestreiten laut Plan Richard Gasquet und Julien benneteau sowie Michael Lammer und Marco Chiudinelli. Am Schlusstag beginnen Tsonga (Foto: Hasenkopf) und Federer, ehe Monfils udn Wawrinka das Endspiel abschließen.

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