Breaking News.

Daily News aus Melbourne

MELBOURNE – (TWNR) Beim ersten Grand-Slam-Turnier des Jahres,  den Australian Open in Melbourne (Fotos: Jürgen Hasenkopf), laufen die Dinge auf Hochtouren. TWEENER.de hält Euch mit einem entsprechenden News-Ticker über die Geschehnisse im »Melbourne Park« auf dem Laufenden.

GWO-Gewinnspiel

Gewinnen Sie mit TWEENER.de Tickets für die GERRY WEBER OPEN vom 17. bis 25. Juni 2017 im ostwestfälischen Halle (Foto: Hasenkopf). Das mit Abstand beliebteste und am stärksten besetzte ATP-Turnier auf deutschem Boden ist langjähriger Partner von TWEENER.de und feiert in diesem Jahr sein 25-jähriges Jubiläum. Wir verlosen wieder über 100 Eintrittskarten für dieses weltweit geachtete Vorzeigeturnier. Beantwortet uns einfach folgende Gewinnspiel-Frage:

Wie heißt der Einzelsieger der ersten GERRY WEBER OPEN im Premierenjahr 1993 und aus welchem Land stammt er? Tipp: Gesucht wird ein Linkshänder…

a) Michael Stich (Deutschland)
b) Jimmy Connors (USA)
c) Marc Rosset (Schweiz)
d) Henri Leconte (Frankreich)

Die richtige Antwort bitte zusammen mit Deinem Vor- und Zunamen sowie Deiner vollständigen Postadresse per E-Mail an gewinnspiel@tweener.de. Das Gewinspiel ist bis zum 30. Mai 2017 (12 Uhr) freigeschaltet. Teilnehmen kann grundsätzlich Jeder (ohne Altersbeschränkung). Pro Haushalt ist allerdings nur eine Gewinnspielteilnahme möglich. Automatisierte Gewinnspielteilnahmen über entsprechende Portale sind NICHT zugelassen. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen, die Gewinner werden über den Postweg benachrichtigt. Die uns zur Verfügung gestellten Teilnehmerdaten werden absolut vertraulich behandelt und nach Ablauf des Gewinnspiels umgehend vollständig gelöscht. Viel Erfolg bei der Teilnahme!


Zu den GERRY WEBER OPEN…

Erfrischend anders.

Servus, Tennisfreunde! TWEENER.de – vormals Tennisredaktion.de – damit verbindet der fachkundige Internet-User seit jeher ein leidenschaftlich gepflegtes Tennisportal, das sich wohltuend von der geballten Masse abhebt. Weg von der 08/15-Darstellung nackter Spielresultate, die man sowieso an jeder Ecke des Internets bekommt. Jeder Tennisfreak hat heutzutage irgendeine App auf seinem Smartphone und verfolgt die aktuellen Resultate in Echtzeit. Mit derartiger Turnierberichterstattung wollen wir uns »en detail« nicht beschäftigen und Euch nicht langweilen. Schließlich bekommt niemand eine Story gern aufgewärmt serviert, erst recht nicht zwei Mal vorgekaut. »Den Ball nur im Spiel halten« und Anderen nach dem Mund reden ist ebenfalls nicht unser Ding. Wir reden Klartext. Dabei legen wir auch gerne mal den Finger in die Wunde. Unser Slogan »HardcoreTennis« ist ebenso Programm wie Verpflichtung.

Unabhängig und werbefrei

Mehrfach haben wir in der Vergangenheit Anfragen abgelehnt, Anteile von TWEENER.de zu veräußern. Auch vermeintliche »Win-Win-Kooperationen« haben wir – im Gegensatz zur »Konkurrenz« – eisern ausgeschlagen. Wir sind stolz, dass wir auf diese Weise autark und souverän bleiben, denn nur so können wir Euch ein unabhängiges und vor allem weitestgehend werbefreies Tennisportal präsentieren. TWEENER.de heißt für uns Leidenschaft, nicht Kommerz. Wir wünschen Euch allen ein verletzungsfreies und erfolgreiches neues Tennisjahr! Viel Spaß auf unseren Seiten.

Aus Waltrop grüßt Euch,
Christoph Kellermann


CREDITS: Ein großer Applaus geht an unsere ehrenamtlich agierenden TWEENER-Experten sowie den geschätzten Medienkollegen Jürgen Hasenkopf, der sich für nahezu das komplette Bildmaterial auf unseren Seiten verantwortlich zeigt. Das ist großartig. Danke und auf weitere vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Point of View.

Was denkt Stephan Medem über…

…den DTB-Bundeskongress 2017? Darf man über ein Event stänkern, bei welchem man selber als Referent involviert war? Nun, ob man etwas darf oder nicht, dass sollen andere entscheiden, ich stänkere trotzdem! Das letzte Mal durfte ich 2006 beim DTB-Kongress in München referieren, damals war gerade mein erstes Buch publiziert worden. Nach zehn Jahren Kongress- Absenz durfte ich nun in Berlin mein neues Buch »Ich WILL nach Wimbledon!« im Rahmen des neu initiierten Elternseminars vorstellen. Für mich ganz ehrlich eine große Ehre und mit der dazu passenden Vorfreude reiste ich auch im Estrel-Kongresszentrum an. Das »WELCOME DESK« ist in der Regel die erste Anlaufstation jedes größeren Events, nicht nur beim DTB. Bei anderen Anlässen, bei denen ich in der Vergangenheit zugegen war, wurde dieses »DESK« jedoch nicht einfach nur zur Herausgabe von Info-Mappen benutzt, sondern ganz besonders, um die Teilnehmer mit »WELCOME«, also »Willkommen, schön, dass Sie hier sind!« zu begrüßen. Nun, meine Immatrikulation am kantonalen Lehrerseminar Luzern vor knapp 40 Jahren war freundlicher.

Am selben Abend fand auf Einladung des DTB im hoteleigenen Restaurant ein gemeinsames Essen mit Referenten und Verbandsfunktionären statt. Gut, unser Verband ist immer noch in einer finanziellen Konsolidierungsphase, aber das es ihm so schlecht geht, dass hätte ich nicht gedacht. Sponsoren, welche für Ihre Ausstellungsflächen im Vorhof des Seminarraumes ganz nette Beträge hinblätterten, wurde der Zugang zu den Vorträgen nicht gestattet. Zur Qualität meines Referates habe ich zwischenzeitlich genügend Resonanz erhalten. Genauso wie zum Unverständnis über die mangelhafte Technik im Rahmen des Elternseminars. Diese Liste ließe sich, vom krassen »NoGo« bis zum peinlichen Patzer um ein Vielfaches verlängern. Sollte von Seiten der Organisatoren Interesse daran bestehen, so könnte ich diese Liste jederzeit, natürlich mit entsprechenden Verbesserungsvorschlägen, nachliefern. »Lernen. Austauschen. Netzwerken!« war das gutgemeinte Credo der diesjährigen Veranstaltung. Ja, es gab ein paar Sachen zu lernen. Wobei, zumindest haben das meine Gespräche mit Kollegen sowie die diversen Berichte in den Tennis-Foren belegt, waren diese Inhalte äußerst limitiert. Ein reger Austausch fand statt, beschränkte sich jedoch ausschließlich auf die Interaktion außerhalb des offiziellen DTB-Programms. Genauso verhielt es sich logischerweise mit dem Netzwerken. Schade, dass der Deutsche Tennis Bund Gelegenheiten wie diese nicht dazu benutzt, selber auch etwas zu lernen, sich auszutauschen und zu vernetzen, denn unter den Teilnehmern gab es eine Menge sehr fähiger Menschen, die wirklich substantielle Beiträge (natürlich auch kritische!) beisteuern könnten, um Tennis und alles rund um Tennis in Deutschland nicht nur ein bisschen besser zu machen. Das Teilnehmerfeld bei diesem Trainer- Kongress war voll gepackt mit Tenniskompetenz, Kreativität, Engagement, Knowhow und Ideen. Alles FÜR den Tennissport. Jammerschade, dass unser Verband dieses Reservoir nicht anzapft.


Was denkt TWEENER über…

…Monica Puig? Eine Eintagsfliege. Ein One-Hit-Wonder. Nach ihrem unfassbaren Sieg im Finale der Olympischen Spiele in Rio gegen Angelique Kerber habe ich gesagt, dass sie diese Leistung niemals im Leben wiederholen kann und wird. Puig hat Tennis von einem anderen Stern gespielt. Wie in Trance. Wie sie eine bestens aufgelegte Kerber besiegen konnte, weiß sie bis heute nicht. Niemand weiß das. Heuer verliert sie reihenweise, meist in Runde eins, wie gestern in Peking beim 0:6, 2:6 gegen die Belgierin Yanina Wickmayer. Vielleicht mag ich mich täuschen, wenn ich sage, dass Monica Puig nie wieder etwas Großes gewinnen wird. Ich würde mich später gerne hierfür entschuldigen, denn Puig ist eine höchst attraktive und interessante Spielerin.

…Florian Mayer? Flo Mayer. Der Baldrian des Tennissports. Ihm gebührt ein gewisser Respekt vor dem, was er aus seinen bescheidenen technischen Fertigkeiten gemacht hat. Ihm zuzuschauen ist beileibe nicht immer schön, bisweilen sogar grausig. Er versprüht auch nicht gerade den Glanz eines attraktiven Weltklassespielers und dennoch konnte er es immer bis zu einem gewissen Grad stets mit den ganz Großen der Zunft aufnehmen. Der Gewinn der Gerry Weber Open 2016 in HalleWestfalen war natürlich auch bedingt durch ein mehr als günstiges Tableau und einen wirsch und unerfahren auftretenden Finalgegner names Alexander Zverev, aber dennoch die Krönung einer Karriere, die durch viele Krankheiten und Verletzungen leider immer wieder empfindlich gestört wurde. Nun hat er sich aus dem deutschen Davis-Cup-Team zurückgezogen. Nach einem mehr als enttäuschenden Spiel gegen allenfalls drittklassige Polen. Ich persönlich hätte ihm einen schöneren Abgang gewünscht, anstatt sich durch die Hintertür heimlich zu verabschieden. Fazit: Mayer war da, kaum einer hat`s gemerkt und wenn er irgendwann in Zukunft gänzlich nicht mehr in den Tableaus präsent ist, wird ihn niemand vermissen.


…Dirk Hordorff? Dirk ist ein Networker par excellence und kann dem deutschen Tennis in vielerlei Hinsicht sehr nützlich sein. Keiner in Deutschland hat weltweit bessere Kontakte. Kaum einer ist so gewieft wie der kleine Bad Homburger. Dass die Olympischen Spiele unter seiner Führung nicht zur Farce wurden, hat er aber einzig Angelique Kerber zu verdanken, deren Silbermedaille für ihn ein Segen war. Nicht mal ein Herren-Doppel oder ein Mixed hat er zusammenkratzen können. Nun hat er einige Spieler, die sich gegen Polen nicht in den Dienst der Nationalmannschaft gestellt haben, mit einer längeren Davis-Cup-Sperre belegt und öffentlich an den Pranger gestellt. Alexander Zverev, der ebenfalls nicht gegen Polen startete, ließ er hingegen verschont. Dirk misst mit zweierlei Maß, da ist er sicherlich angreifbar. Er sperrt Spieler, die das deutsche Nationalteam eh nicht benötigt, bringt ein paar Bauernopfer, um seine Muskeln spielen zu lassen. Für Alexander Zverev hat er hingegen Verständnis. Wie bei dessen fragwürdiger Absage für die Olympischen Spiele. Dass er es sich mit seinem besten und aussichtsreichsten Topspieler nicht verscherzen möchte, ist klar. Auch den stets umstrittenen Philipp Kohlschreiber hatte er in der Vergangenheit alleridngs schon in Watte gepackt. Wirklich Ruhe hat aber auch er bislang nicht ins deutsche Herrentennis bringen können. Was die Damen um Kerber und Siegemund in den vergangenen Monaten mit wunderbaren Leistungen aufbauten, stieß man beim DTB durch die Eskapaden rund um das Herrentennis wieder mit aller Vehemenz um.


…Philipp Kohlschreiber? Philipp ist ein hoch talentierter und mit exzellenten Schlägen ausgestatteter Spieler, der sich aber nicht selten selbst im Wege steht. Das ist schade. Die Außendarstellung ist mitunter eine Farce, wodurch seine herausragenden sportlichen Leistungen naturgemäß wiederum nicht ausreichend gewürdigt werden können. An einem guten Tag kann er jeden Spieler der Welt besiegen. Hierzu muss er allerdings richtig Bock haben und bereit sein, sich reinzubeißen. Und genau hier liegt der Hase im Pfeffer. Philipp überrascht uns immer wieder, mal durch sportliche Topleistung, hin und wieder aber auch durch fragwürdige Aktionen, wie die zahlreichen sportlichen Aufgaben oder sein häufiges Nichtantreten. Auch das ist Philipp Kohlschreiber – mitunter wenig profihaft…


…Peter Graf? 2013 ist er von uns gegangen. Peter Graf. Der Tennisvater. Der Mann der so viele Negativschlagzeilen machte, der uns aber auch eine der größten Sportlerinnen aller Zeiten schenkte: Stefanie Maria Graf. Mit 75 Jahren musste er sich dem Krebs geschlagen geben. Wer seine Erfahrungen mit Vater Graf machen durfte, der hat Geschichten zu erzählen. Auch ich könnte es an dieser Stelle tun. Über den frisch Verstorbenen sagt man jedoch nur Gutes. Und so belassen wir es dabei, dass er Steffi auf eine einzigartige Tenniskarriere erfolgreich vorbereitete. Über den Rest decken wir den Mantel des Schweigens.

…Julia Görges? Eigentlich eine Super-Tennisspielerin, die alles mitbringt, um ganz oben mitzuspielen. Das hat sie nicht nur einst bei ihrem ebenso tollen wie sensationellen Triumph in Stuttgart beim Porsche-Grand-Prix gezeigt. Danach gehörte sie irgendwie zu den Dauerverliererinnen auf der Tour. Wer sie zugelost bekam, konnte zunächst einmal aufatmen, denn das Erreichen der nächsten Runde meist war so gut wie sicher. Was genau bei Julia manchmal schief läuft, kann ich nicht beurteilen, da ich nicht nah genug dran bin. Von außen jedoch hat man das Gefühl, dass es im Umfeld und im Kopf hakt. Fest steht: Wer sein Potential so selten ausschöpft wie Julia, der ist ein Fall für Stephan Medem, den HEAD-Man. Mit einem professionelleren Umfeld und einem Mentalguru an ihrer Seite sollte Jule den Sprung in die Top 20 wieder schaffen können. »Jule« kann mehr. Viel mehr.


…Serena Williams? Ein Tier! Möchte man nachts im Dunkeln nicht begegnen. Unterdessen weit über 30. Unfassbar woher sie ihre Motivation nimmt, nach all dem, was sie in ihrer Karriere bereits erreicht und gewonnen hat. In Punkto Biss und Professionalität ein Vorbild für alle jungen Spielerinnen. Natürlich ist das nicht immer schön anzuschauen, wie sie sich auf dem Platz vor allem zwischen den Punkten bewegt. Eine gehörige Portion Arroganz und Überheblichkeit spielt mit – aber Serena weiß natürlich auch, was sie drauf hat und dass sie sich im Prinzip nur selbst schlagen kann. Sie hasst es, sich mit ihren Tour-Kolleginnen zu unterhalten, würdigt sie meist keines Blickes. Sie legt den Fokus zu 120% auf ihr Tennis. Was anderes interessiert nicht. Sie wird noch einige Titel einfahren, keine Frage.

Parents Advice.

ELTERNRATGEBER – In dieser Form einmalig auf dem Tennismarkt: »Ich WILL nach Wimbledon« – die Chance auf das entscheidende Break für Eltern, Coaches und Spieler oder wie DU die Tennislaufbahn Deines Kindes optimal unterstützt und ihm hilfst, das Beste aus sich zu machen! Autor Stephan Medem hat in diesem Buch umfassend erklärt, worauf es beim elterlichen Coaching ankommt. Das Vorwort ist von Jose Antonio Fernandez Ibarra geschrieben worden. Er ist ehemaliger ATP-Tour-Professional, Davis-Cup-Spieler, Ex-Coach von Steffi Graf sowie Scout der Rafael Nadal Tennis Academy. Dieses Buch ist ein absolutes MUSS für jede (Tennis-)Mutter, jeden (Tennis-)Vater und für jeden Coach, der sich ehrlich für sein tennisspielendes Kind und dessen bestmögliche Entfaltung interessiert! Auf geht`s zum Elternratgeber!