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Ferrer raus, Thiem stark

BARCELONA – Hoppla! Der Spanier David Ferrer ist beim mit 2,2 Millionen Euro dotierten ATP-Event in Barcelona gleich in seinem ersten Match am Russen Teimurasz Gabashvili gescheitert. Ferrer verlor blamabel mit 4:6, 2:6. Besser machte es Rafael Nadal bei seinem ersten Auftritt. Der Sandplatzkönig hielt seinen spanischen Landsmann Albert Ramos mit 7:6, 6:4 in Schach. Philipp Kohlschreiber trifft im Achtelfinale auf den Österreicher Jürgen Melzer. Für eine weitere Überraschung sorgte der Ösi Dominic Thiem (Foto: Hasenkopf), der sich nach seinem Sieg über den Tschechen Radek Stepanek auch gegen den favorisierten Spanier Marcel Granollers durchsetzen konnte.

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Wimbledon 2012

Favoritensterben

MARRAKESCH – Favoritensterben beim mit 250.000 US-Dollar dotierten WTA-Turnier im marrokanischen Marrakesch. Nach der Chinesin Shuai Zhang und der an Position zwei gesetzten Ukrainerin Elina Svitolina ist auch die einstige French-Open-Siegerin Francesca Schiavone (Foto: Hasenkopf) gleich im ersten Match ausgeschieden. Die Nummer acht der Setzliste unterlag der spanischen Qualifikantin Beatriz Garcia Vidagany mit 3:6, 2:6.

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Nur Julia kommt durch

STUTTGART – Für das Porsche Team Deutschland war der Mittwoch ein durchwachsener Tag beim Porsche Tennis Grand Prix. Begonnen hat er gut, denn Julia Görges schaffte den Einzug ins Achtelfinale. Doch für ihre Teamkolleginnen Sabine Lisicki und Andrea Petkovic kam danach trotz Publikumsunterstützung das Aus.

Julia Görges (Foto: Porsche)

Julia Görges hatte allen Grund zur Freude nach ihrem 6:1, 7:5 gegen die Rumänin Sorana Cirstea. „Dieser Sieg war sehr wichtig für mich, da er mir einen Platz im Hauptfeld von Wimbledon gesichert hat“, freute sich die Stuttgart-Siegerin von 2011 über ihren gelungen Turnierstart. Nach eher schwankenden Ergebnissen in diesem Jahr war es für sie auch eine Bestätigung dafür, dass sie nach ihrer Handgelenksverletzung 2013 und dem Abrutschen auf die Position 94 der Weltrangliste wieder auf dem richtigen Weg ist. „Wenn ich immer so spielen könnte wie im ersten Satz – das würde ich sofort unterschreiben“, sagte sie.

Ana Ivanovic (Foto: Porsche)

Im Achtelfinale trifft die Spielerin des Porsche Team Deutschland auf Ana Ivanovic. Die ehemalige Weltranglistenerste aus Serbien hatte sich gegen Sabine Lisicki in die zweite Runde gespielt und damit die Wimbledonfinalistin von 2013 aus dem Turnier gedrängt. Die Berlinerin vom Porsche Team Deutschland hatte an diesem Tag keine Chance gegen die Nummer 12 der Welt, die ihren zweiten Matchball zum 6:1, 6:3 verwandelte. Die in Basel lebende French-Open-Siegerin von 2008 war die klar dominierende Spielerin auf dem Centre-Court, Sabine Lisicki nach ihrer Schulterverletzung noch nicht in der Form, die sie vor zehn Monaten in ihr erstes Grand-Slam-Finale geführt hatte. Trotzdem war die Nummer 14 der Welt nicht unzufrieden mit ihrem kurzen Auftritt in Stuttgart. „Ich konnte wegen der Verletzung drei Wochen überhaupt nicht spielen. Heute war es das erste Mal seit langer Zeit, dass ich schmerzfrei war“, sagte sie, räumte aber auch ein, zu viele leichte Fehler gemacht zu haben: „Mir fehlt eben auch noch das Selbstvertrauen, um gegen eine so starke Gegnerin zu bestehen.“

Andrea Petkovic (Foto: Porsche)

Selbstvertrauen hat Andrea Petkovic in jüngster Zeit genug gesammelt: Sieg beim Turnier in Charleston im März, am vergangen Wochenende der Einzug mit dem Porsche Team Deutschland ins Fed-Cup-Finale – es lief gut zuletzt für die Darmstädterin. Es war allerdings auch eine anstrengende Zeit. „Es war vorauszusehen, dass irgendwann der körperliche Einbruch kommen musste“, sagte sie nach ihrem Auftaktmatch gegen die Italienerin Flavia Pennetta, das sie 5:7, 6:3, 1:6 verlor. Dabei zerrte sie sich im ersten Satz beim Stand von 4:3 für die Italienerin einen Muskel im Oberschenkel, konnte erst nach einer Behandlung weiterspielen. „Das hat mich aber nicht sehr behindert“, sagte sie. „Es ärgert mich viel mehr, dass ich im dritten Satz in den ersten drei Spielen so viele leichte Fehler gemacht habe. Und nach dem 0:3 war ich einfach nur noch müde.“

Im letzten Match des Tages kam das Aus für eine weitere Spielerin aus dem engeren Favoritenkreis: Petra Kvitova, die Wimbledonsiegerin von 2011 aus Tschechien, musste sich der Russin Alisa Kleybanova 2:6, 6:7 geschlagen geben.

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Maria Sharapova

Mascha mit echtem Krimi

STUTTGART – Es war eines der längsten und spannendsten Matches in der Geschichte des Porsche Tennis Grand Prix, das die 4.400 Zuschauer am Dienstag in der ausverkauften Stuttgarter Porsche-Arena zu Beifallsstürmen hinriss: Erst nach 3 Stunden und 23 Minuten machte Maria Sharapova aus Russland den entscheidenden Punkt zum 7:6, 6:7, 7:6 gegen die bravourös kämpfende Lucie Safarova. Die Nummer 26 der Welt aus Tschechien gab nie auf und wehrte sich bis zum verwandelten Matchball der Titelverteidigerin gegen die drohende Niederlage. Für Maria Sharapova war es ihr 100. gewonnenes Match auf Sand.

Mona Barthel (Foto: Porsche)

Annika Beck vom Porsche Team Deutschland, die sich mit einer starken Leistung durch die Qualifikation ins Hauptfeld des Stuttgarter Traditionsturniers gekämpft hatte, verlor ihr Auftaktmatch gegen die Italienerin Roberta Vinci 3:6, 2:6. Im letzten Match des Tages in der Porsche-Arena hat Mona Barthel die große Überraschung der ersten Hauptfeldrunde nur knapp verpasst. Die Spielerin des Porsche Team Deutschland, die als Lucky Loser der Qualifikation nur auf Grund der verletzungsbedingten Absage der Slowakin Dominika Cibulkova noch im Turnier war, hatte die Serbin Jelena Jankovic am Rande einer Niederlage. Doch gegen die ehemalige Weltranglistenerste und Stuttgart-Siegerin von 2008 konnte sie vier Matchbälle nicht verwandeln. Besser machte es Jelena Jankovic: Sie nutzte ihren dritten Matchball zum 2:6, 7:6, 6:3.

Andrea Petkovic und Angelique Kerber (Foto: Porsche)

Mit einem starken ersten Auftritt beim 37. Porsche Tennis Grand Prix begeisterten Angelique Kerber und Andrea Petkovic das Stuttgarter Publikum. Noch etwas müde von der langen Rückreise vom gewonnenen Fed-Cup-Halbfinale in Australien, unterlagen sie dem Weltklasse-Doppel Cara Black (Zimbabwe) und Santa Mirza (Indien) nach harter Gegenwehr 6:4, 2:6, 7:10. Doppelt bitter – der Matchball war ein Netzroller.

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