US Open 2013

Rafa und Roger locker

MONTE-CARLO – Zwei der absoluten Topfavoriten im Fürstentum, Rafael Nadal (Spanien/Foto: Hasenkopf) und Roger Federer (Schweiz), haben beim ATP-Masters-Series-Turnier in Monte-Carlo locker die nächste Runde erreicht. Nadal spielte den Russen Teimurasz Gabashvili mit 6:4, 6:1 aus dem Turnier, Federer machte mit dem Tschechen Radek Stepanek beim 6:2, 6:1 kurzen Prozess. Außerdem spielten unter anderem: Guillermo Garcia-Lopez (Spanien) gegen Alexandr Dolgopolov (Ukraine) 6:1, 7:5; Fabio Fognini (Italien) gegen Roberto Bautista Agut (Spanien) 7:6, 6:4; Stanislas Wawrinka (Schweiz) gegen Marin Cilic (Kroatien) 6:0, 6:2; Grigor Dimitrov (Bulgarien) gegen Albert Ramos (Spanien) 4:6, 6:3, 6:4; Tommy Robredo (Spanien) gegen Julien Benneteau (Frankreich) 4:6, 6:0, 6:1; Pablo  Carreno Busta (Spanien) – Gael Monfils 6:3, 7:6.

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Ladies Linz  2013

Zheng, Zhang & Co…

KUALA LUMPUR – Beim mit 250.000 US-Dollar Preisgeld dotierten WTA-Turnier im malaysischen Kuala Lumpur hat die topgesetzte Slowakin Dominika Cibulkova (Foto: Hasenkopf) durch einen 6:1, 6:3-Erfolg über die Türkin Pemra Ozgen das Achtelfinale erreicht. In der unteren Hälfte nehmen sich die Spielerinnen gegenseitig in die Zhange. Shuai Zhang siegte gegen Saisai Zheng und spielt nun gegen Ling Zhang um den Einzug ins Viertelfinale. Irgendwelche Fragen?

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Fed Cup 2013

Hoher Stellenwert

BRISBANE – Für das eigene Land zu spielen und gemeinsame Fed-Cup-Erlebnisse (Foto: Hasenkopf) einzufahren, dies alles hat für die Spielerinnen der deutschen Nationalmannschaft einen extrem hohen Stellenwert. Teamchefin Barbara Rittner macht dies vor allem an der Tatsache fest, dass keine der deutschen Spielerinnen auf die strapaziöse Reise nach Australien verzichten möchte. Und dies vor der Tatsache, dass in der Woche darauf der Porsche Tennis Grand Prix in Stuttgart, das wohl beliebteste Turnier auf der WTA-Tour, stattfinden wird. “Ich befürchte, dass diese unglückliche Konstellation die Leistungen der Spielerinnen beim Porsche Tennis Grand Prix beeinflussen wird, der direkt im Anschluss an die Fed-Cup-Begegnung stattfindet”, so Rittner, die gemeinsam mit dem Deutschen Tennis Bund vergeblich dafür gekämpft hat, das Spiel zeitlich und örtlich zu verlegen. “Die Australier hatten sicherlich darauf spekuliert, dass sie uns durch das Beharren auf diesen Termin personell schwächen können. Sie hatten wohl gehofft, dass vielleicht die eine oder andere Spielerin nicht gewillt ist, diese strapaziöse Reise auf sich zu nehmen. An dieser Stelle möchte ich den Spielerinnen ein ganz großes Lob aussprechen – alle haben sich ohne Wenn und Aber zur Verfügung gestellt! Das ist wirklich sehr stark, denn zum zweiten Mal innerhalb von vier Monaten und noch dazu direkt vor der Sandplatzsaison nach Australien zu fliegen, ist nicht einfach. Das zeigt den Stellenwert des Fed Cups für meine Spielerinnen!”, so die engagierte Teamchefin weiter.

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Rückhand-Geheimnisse

Melvin aus Troisdorf möchte wissen: Hallo Jörg! Ich würde gerne meine Rückhand verbessern! Deine Tipps für die anderen User haben mir bislang nämlich immer weitergeholfen. Ich möchte mehr Druck und Spin in meine Rückhand kriegen. Ich schlage die Rückhand einhändig und recht solide, kann damit aber kein Spiel bestimmen. Ich bin bereit, an meiner Technik zu arbeiten. Welche Griffhaltung empfiehlst du mir? Melvin!

Trainings- und Technikexperte Jörg Linden: Hallo Melvin! Die Griffhaltung ist sehr individuell. Sie variiert zwischen Kontinentalgriff und Easternrückhandgriff (extremere Griffhaltung). Halte den Schläger im optimalen Treffpunkt und greife von oben auf den Griff zu. Mehr Druck erreichst du, indem du auf deine Fußstellung achtest, wobei die rechte Fußspitze ungefähr zum linken Netzpfosten zeigt bzw. zum ankommenden Ball. Häufig sehe ich den Fehler, dass die Füße zu parallel zur Grundlinie stehen. So wird der Ball zu spät getroffen und Winkelstellung des Ellbogens ist im Treffpunkt zu wenig durchgestreckt. Nur bei einem optimalen Treffpunkt werden Schlägerbeschleunigung und die notwendige Körperrotation zu einer Einheit. Wichtig ist, die linke Schulter (beim Rechtshänder) lange zu fixieren und stehen zu lassen, so als wenn diese eingegipst wäre. Der linke Arm macht eine kleine Gegenbewegung zur Förderung des Gleichgewichts. Die Augen sind lange auf den Ball, besonders im Treffpunkt, gerichtet. Nun ist der Kopf ruhig, als wenn du ein volles ‘Weißbierglas’ darauf hättest. Nach dem Treffen des Balles ‘schmeisst’ du deine Handknöchel in Richtung gegnerische Wand, um dann hoch auszuschwingen. Du solltest es immer schaffen, am Ende des Schlages wie eingefroren stehen zu bleiben. Im Training bleibe mal so lange stehen, bis dein Ball auf der anderen Seite aufspringt. Mehr Drall erreichst du durch starkes Beugen der Beine und Strecken im unmittelbaren Treffpunkt. Der optimale Einsatz einer ‘Wischbewegung im Treffpunkt’ wird dir ebenfalls zum gewünschten Drall verhelfen. Trainiere mit einer Netzerhöhung und du wirst ganz natürlich zum Erfolg kommen. Sonnige Grüße aus Fuerte, Jörg.

Du hast ebenfalls eine Frage an unser Expertenteam? Dann mail uns unter coachingzone@tweener.de. Frage und Antwort werden wir dann zeitnah in dieser Rubrik veröffentlichen. Unsere Experten freuen sich auf deine Fragen! Dieser Service ist  kostenlos.

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