Bryan-Brothers kommen

HALLEWESTFELNEN – Sie sind die Superstars der Doppelszenerie, sozusagen das Nonplusultra in der Tennis-Welt: Die Brüder Bob und Mike Bryan, das erfolgreichste Centre-Court-Duo aller Zeiten und schon zu Lebzeiten ein legendäres Familiengespann auf der ATP World Tour. „Es ist wunderbar, dass wir diese beiden absoluten Ausnahmespieler zum ersten Mal bei uns begrüßen können. Genau zum richtigen Zeitpunkt, jetzt, wo unser Turnier aufgrund des 500er-Status eine noch viel größere Bedeutung im Jahreskalender hat“, sagt Turnierdirektor Ralf Weber über die Verpflichtung der 36-jährigen Zwillinge, die sich sehr auf ihr Debüt im GERRY WEBER STADION in HalleWestfalen freuen. „Wir haben schon sehr viel über das Turnier gehört“, sagen Bob und Mike unisono vor ihrem Start in der Doppelkonkurrenz beim Rasenevent der 23. GERRY WEBER OPEN, terminiert vom 13. bis 21. Juni 2015.

416 Wochen auf Platz eins der Weltrangliste

Sage und schreibe seit 416 Wochen führt das Duo bisher die ATP-Weltrangliste an. Erstmals rückten sie schon im September 2003 an die Spitze vor. Und in ihrer Spezialdisziplin haben die beiden Mittdreißiger in den letzten anderthalb Jahrzehnten alle bestehenden Rekorde pulverisiert und selbst frühere Top-Doppel wie die australischen „Woodies“ (Mark Woodforde/Todd Woodbridge) hinter sich gelassen. Erst im vergangenen Herbst holten Bob und Mike Bryan ihren 100. gemeinsamen Titel, inzwischen ist die Zahl der Trophäen sogar auf 106 angewachsen. „Unser Ehrgeiz ist über all die Jahre gleich geblieben – gleich hoch“, sagen die Bryan-Brüder, die im US-amerikanischen Sonnenstaat Florida leben und in ihrer Heimat derzeit die größten Publikumslieblinge ihrer Sportart sind. Die Rechts-Links-Kombination (Mike ist Rechtshänder, Bob Linkshänder) holte alle Grand Slam-Titel mehrmals, gewann sechs Mal die Australian Open, zwei Mal die French Open, drei Mal Wimbledon und fünf Mal die US Open, das Heimturnier. Im Jahr 2013 hielten die fabelhaften Doppelartisten sogar nach dem Sieg im All England Club sogar alle vier Grand-Slam-Pokale und die olympische Goldmedaille gleichzeitig in ihrem Besitz. Bereits 2007 hatten sie mit dem US-Team auch zum ersten und einzigen Mal den Davis Cup gewonnen. Auch alle Masters-Titel auf der Tennistour entschieden die Zwillinge schon mindestens ein Mal für sich. Beim ATP World Tour-Finale sicherten sie sich bereits vier Mal den Gesamtsieg, zuletzt im vergangenen November, als sie die Kombination Ivan Dodig/Marcelo Melo besiegten. „Ich glaube, ihre Rekorde werden nie mehr übertroffen“, sagt Landsmann John McEnroe, „ihre Ausdauer, ihre Konstanz auf höchstem Niveau und ihre Professionalität sind unglaublich.“

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Wimbledon 2013

DAILY NEWS // 22.05.2015

KERBER LETZTE MOHIKANERIN – “Im zweiten Satz habe ich noch einmal versucht ins Spiel zurückzufinden und gekämpft, aber dann war es zu spät! Es ist schade, aber es war trotz allem eine gute Woche und ich gehe top-motiviert in die French Open”, so die Worte von Carina Witthöft nach ihrem 0:6, 4:6-Viertelfinalaus gegen die Spanierin Lara Arruabarrena in Nürnberg. Besser machte es Angelique Kerber (Foto: Hasenkopf) bei ihrem 6:2, 6:3-Sieg über die Japanerin Misaki Doi. Die Kielerin trifft nun im Semi auf die Italienerin Roberta Vinci, die sich gegen die Japanerin Kurumi Nara mit 6:1, 1:6, 6:4 behaupten konnte. Arruabarrena spielt gegen die Italienerin Karin Knapp um das zweite Finalticket.


FRENCH-OPEN-QUALI – Dinah Pfizenmaier hat das Qualifinale bei den French Open erreicht. Die Westfälin schlug die US-Amerikanerin Ana Tatishvili mit 7:6, 6:2 und darf nun gegen die Russin Vera Dushevina um den Einzug ins erlesene Hauptfeld des zweiten Grand-Slam-Turniers des Jahres spielen. Ausgeschieden ist hingegen Laura Siegemund, die in Runde zwei gegen Veronica Cepede Royg aus Paraguay mit 3:6, 5:7 unterlag.

Bei den Herren ist Alexander Zverev (Foto: Hasenkopf) am Niederländer Igor Sijsling gescheitert. Das 6:7, 6:2, 5:7 war eine enge Geschichte. Tim Pütz (6:4, 6:3 gegen den Inder Yuki Bhambri) und Matthias Bachinger (6:2, 6:4 gegen den Esten Jürgen Zopp) spielen im direkten Duell um das Hauptfeld, Michael Berrer hatte sich bereits getsern für das Qualifinale empfohlen. Der Stuttgarter darf gegen den Italiener Marco Cecchinato ran.


NIZZA-SEMIS –  Borna Coric (Kroatien/6:3, 7:6 gegen den Australier James Duckworth) und Leonardo Mayer (6:3, 6:4 gegen seinen argentinischen Landsmann Juan Monaco) sowie Dominic Thiem (Österreich/6:2, 6:4 gegen den Letten Ernests Gulbis) und John Isner (USA/7:6, 6:4 gegen den Serben Dusan Lajovic) bestreiten beim ATP-Turnier in Nizza am Freitag das Semifinale.


GENF-SCHOCKER – Schock für das Genfer Veranstalterteam um Rainer Schüttler bei den Geneve Open. Topstar Stan Wawrinka scheiterte heute bereits im Viertelfinale durch ein 7:6, 4:6, 4:6 gegen den Argentinier Federico Delbonis, der nun im Semi auf den Portugiesen Joao Sousa treffen wird. Letzterer schaltete den Spanier Pablo Andujar mit 6:4, 2:6, 7:6 aus. Das zweite Halbfinale bestreiten Thomaz Bellucci (Brasilien/6:3, 1:6, 6:0 gegen Albert Ramos-Vinolas aus Spanien) und der Kolumbianer Santiago Giraldo, der sich gegen den an Position zwei gesetzten Kroaten Marin Cilic mit 7:5, 6:3 hatte durchsetzen können.


STRASSBURG – Beim WTA-Turnier in Strassburg kommt es heute zu folgenden Halbfinalbegegnungen: Kristina Mladenovic gegen Virginie Razzano (beide Frankreich) und Sam Stosur (Australien) gegen Sloane Stephens aus den USA.

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DAILY NEWS // 21.05.2015

BERRER IM QUALIFINALE – Michael Berrer ist bei den French Open in Paris (Foto: Hasenkopf) nur noch einen Sieg vom Hauptfeld entfernt. Nach Siegen über Corentin Moutet (Frankreich/6:2, 6:2) und Filippo Volandri (Italien/6:4, 7:5) trifft der Routinier aus Stuttgart nun auf den Italiener Marco Cecchinato. Alexander Zverev (7:6, 6:0 gegen den Argentinier Horacio Zeballos), Tim Pütz (6:3, 7:6 gegen den Australier Jason Kubler) und Matthias Bachinger (6:3, 7:6 gegen den Russen Konstantin Kravchuk) stehen in Runde zwei der Qualifikation. Ausgeschieden sind Andreas Beck, Peter Gojowczyk und Julian Reister, die allesamt ihr Auftakt-Qualispiel verloren.


SIEGEMUND GANZ SOUVERÄN – Dinah Pfizenmaier und Laura Siegemund sind die einzigen beiden deutschen Damen in der Quali zu den French Open. Beide überstanden die erste Runde. Während Siegemund beim 6:1, 6:1 über die Schweizerin Romina Oprandi hinweg fegte, muste sich Pfizenmaier beim 1:6, 7:5, 6:3 über die Usbekin Akgul Amanmuradova mächtig strecken.


WITTHÖFT STARK, LISCKI RAUS – Nach Angelique Kerber ist auch Carina Witthöft (Foto: Hasenkopf) beim Nürnbergrer Versicherungscup 2015 ins Viertelfinale eingezogen. Die 20 Jahre alte Hamburgerin ließ sich von den nasskalten Witterungsbedingungen in Nürnberg nicht beirren und setzte sich in ihrem Zweitrundenmatch nach nur 68 Minuten mit 6:1, 6:2 gegen Evgeniya Rodina aus Russland durch. „Für meine Gegnerin und mich war das heute nicht einfach. Zwischenzeitlich sah es so aus, als würde das Match wegen des Regens gar nicht stattfinden können. Dann hieß es plötzlich, in 30 Minuten geht es auf den Platz.“, so Witthöft, in Nürnberg an Nummer acht gesetzt.

„Das Match war nicht ganz so leicht wie das Ergebnis es vermuten lässt. Insbesondere die Spiele am Ende des zweiten Satzes waren hart umkämpft.“ Dass es für Carina Witthöft im Viertelfinale nicht zu einem deutschen Duell mit Sabine Lisicki kommt, dafür sorgte Lara Arruabarrena. Die Spanierin setzte sich auf dem Center Court in einem hart umkämpften Match mit 6:2, 6:7, 7:6 gegen die deutsche Nummer drei der Setzliste durch. „Es war sehr knapp. Leider habe ich heute in den entscheidenden Situationen nicht den Punkt gemacht“, meinte Lisicki nach dem Match. Das Viertelfinale komplettiert hat Yulia Putintseva. Die Qualifikantin aus Kasachstan gewann am Abend ihre Achtelfinalpartie gegen Kiki Bertens nach knapp drei Stunden mit 6:4, 5:7, 7:5 und trifft nun auf Karin Knapp aus Italien.


KYRGIOS ZIEHT ZURÜCK – Der Australier Nick Kyrgios musste in Nizza in seiner Achtelfinal-Partie gegen den Österreicher Dominic Thiem beim Stande von 3:4 im ersten Satz verletzt aufgeben. Thiem trifft nun im Viertelfinale auf den Letten Ernests Gulbis. Außerdem: John Isner (USA) gegen Dusan Lajovic (Serbien), Juan Monaco gegen Leonardo Mayer (beide Argentinien) und James Duckworth (Australien) gegen Borna Coric (Kroatien).


STAN MÜHT SICH WEITER – Er ist die Nummer eins der Setzliste, Zuschauermagnet und Lokalmatador: Stan Wawrinka mühte sich gestern mit einem 6:4, 3:6, 6:3 über den Tschechen Lukas Rosol ins Viertelfinale von Genf. Dort trifft der Schweizer auf den Argentinier Federico Delbonis. Außerdem in der Runde der letzten Acht: Pablo Andujar (Spanien) gegen Soao Sousa (Portugal), Thomaz Bellucci (Brasilien) gegen Albert Ramos Vinolas (Spanien) und Marin Cilic (Kroatien) gegen Santiago Giraldo (Kolumbien). Jan-Lennard Struff war in Runde eins nach zwei Tiebreaks am Russen Mikhail Youzhny gescheitert, Benjamin Becker verpasste nach einem Freilos durch eine 6:7, 2:6-Niederlage gegen Vinolas den Kampf umn das Semi.


VIERTELFINALE STRASSBURG – Beim WTA-Turnier in Strassburg kommt es heute zu folgenden Viertelfinalbegegnungen: Madison Keys (USA) gegen Kristina Mladenovic (Frankreich), Elena Vesnina (Russland) gegen Virginie Razzano (Frankreich), Alja Tomljanovic (Kroatien) gegen Sam Stosur (Australien) und Sloane Stephens (USA) gegen Jelena Jankovic (Serbien). Mona Barthel unterlag zum Auftakt gegen Razzano mit 2:6, 5:5 und Aufgabe (Handgelenk) und Julia Görges trat wegen einer Erkrankung gar nicht erst an.

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