Gahmen verteidigt Meistertitel

LÜNEN – Die TG Gahmen hat ihren im vergangenen Jahr im hessischen Eschborn gewonnenen nationalen Meistertitel der Vereinsmannschaften bei den Herren 60 auf eigener Anlage erfolgreich verteidigt. Die Gastgeber schlugen im Finale den Club an der Alster. Die Partie war bereits nach den Einzeln mit 5:1 entschieden, das Ergebnis spiegelt aber nicht zwingend den wahren Spielverlauf wider. So mussten die Gahmener Frits Raijmakers und Jürgen Ackermann sogar Matchbälle abwehren, um die Titelverteidigung zu ermöglichen.

Das siegreiche Team der TG Gahmen, stehend v.l. mit Frits Raijmakers, Jan Sie, Didier Kaisserian, Jürgen Ackermann, Horst Sczepan, Peter Sachse und sitzend v.l. Mathias Funk, Achim Przybilla, Dan Nemes, Wilfried Kiwall und Glenn Busby

Raijmakers putzt Favorit French

„Vor allem der Erfolg von Frits Raijmakers gegen die Nummer Zwei der ITF-Weltrangliste, Paul French, war sensationell und so keinesfalls eingeplant”, freute sich Teammanager Wilfried Kiwall. Der Niederländer wehrte gegen den haushohen Favoriten nicht weniger als vier Matchbälle ab. Die zahlreichen Zuschauer sorgten an der Gahmener Kaubrügge zwei Tage lang für eine echte Davis-Cup-Atmopshäre und das bei echtem »Kaiserwetter«, obwohl die Wetteraussichten am Endrunden-Wochenende alles andere als rosig waren. Für die perfekte Organisation dieses Mammutevents erntete der Lüner Vorzeigeclub großes Lob von allen Seiten. Teammanager und Cheforganisator Wilfried Kiwall darf zu Recht stolz sein auf das Geleistete. Auch TG-Vorsitzender Karsten Schützner war wie seine Mitglieder nach dem Triumph elektrisiert und nicht mehr zu halten: „Deutscher-Meister-wird-nur-die-T-G-G!” sangen die Fans lange und lautstark.

Qualifiziert hatten sich die Gahmener durch einen völlig ungefährdeten Halbfinalsieg über die Gäste vom TC Lörrach, die mit 8:1 abgefertigt wurden und durch die Verletzung von Dan Nemes nur durch einen Aufgabesieg zum Ehrenpunkt kamen. Auch der Club an der Alster setzte sich in seinem Semifinale nach den Einzeln bereits durch. 5:1 hieß es gegen den TC Aschheim. Durch den Hamburger Einsatz einiger Ersatzspieler konnten die Außenseiter aus Aschheim in den bedeutungslosen Doppeln noch auf 4:5 stellen. Im großen Finale um die nationale Meisterschaft setzten sich dann die Gastgeber mit 5:1 durch. Einzig Jan Sie an Position Sechs musste sich im Match-Tiebreak geschlagen geben. Abseits der Foto-Finish-Siege von Raijmakers und Ackermann brillierten einmal mehr Glenn Busby, der seinen Gegnern auch am finalen Wochenende nicht den Hauch einer Chance ließ, Achim Przybilla, der seine Gegner sowohl im Semi, als auch im Finale dominierte, und last but not least Peter Sachse, der im Endspiel den zweifachen Grand-Slam-Gewinner Balasz Taroczy aus Ungarn mit 7:6, 6:4 nieder rang.

Hier die Endrunden-Resultate:

Halbfinale: TG Gahmen – TC Lörrach 8:1 (Glenn Busby – Rüdiger Bischoff 6:0 6:1; Didier Kaisserian – Bernd Martin 6:2, 6:2; Peter Sachse – Wilhelm Tscholl 6:2, 6:2; Achim Przybilla – Rolf Spitzer 6:2, 2:0, Aufgabe Spitzer; Dan Nemes – Thomas Schmid 6:2, 2:0, Aufgabe Nemes; Jan Sie – Joachim Schlegel 6:2, 6:2; Glenn Busby/Fritz Raijmakers – Bernd Martin/Thomas Schmid 6:0, 6:0; Achim Przybilla/Jürgen Ackermann – Rüdiger Bischoff/Achim Schlegel 7:5, 6:0; Jan Sie/Mathias Funk – Detlef Seifert, Wilhelm Tscholl 6:1, 6:0) +++ Club an der Alster – TC Aschheim 5:4 (Miguel Mir Rodon – Sepp Baumgartner 6:3, 7:5; Paul French – Radovan Cizek 6:3, 6:2; Balazs Taroczy – Martin Scheurer 6:1, 6:2; Wolfgang Potutschnig – Max Asen 2:6, 0:6; Heiner Seuß – Georg Pantelic 6:1, 6:2; Jussi Juvakovski – Elmar Sterr, 6:3, 3:6, 10:1; Werner Thomas/Guido Jacke – Sepp Baumgartner/Max Asen 6:1, 1:6 3:10; Michael Palm/Horst-Dieter Pohl – Radovan Cizek/Martin Scheurer 1:6, 0:6; Gunnar Knappe/Edwin Kau – Georg Pantelic/Heinrich Gösken 2:6, 0:6) +++ Finale: TG Gahmen – Club an der Alster 5:1 (Glenn Busby – Miguel Mir Rodon 6:1, 6:4; Frits Raijmakers – Paul French 4:6, 6:4, 11:9; Peter Sachse – Balasz Taroczy 7:6, 6:4; Achim Przybilla – Thies Röpcke 6:1, 6:3; Ackermann – Heiner Seuß 4:6, 6:3, 13:11; Jan Sie – Jussi Juvakovski 6:4, 2:6, 6:10; auf die Austragung der Doppel wurde verzichtet)

Gahmen will die Titelverteidigung

LÜNEN – Am 2. und 3. September 2017 richtet der westfälische Tennisclub TG Gahmen die Endrunde zur Deutschen Mannschaftsmeisterschaft der Herren 60 aus. Neben Gastgeber und Titelverteidiger TG Gahmen (Meister der Regionalliga West) werden folgende Clubs an den Start gehen: TC Aschheim (Meister der Regionalliga Süd-Ost), Club an der Alster (Meister der Regionalliga Nord-Ost) sowie der TC Lörrach (Meister der Regionalliga Süd-West). Das Wochenende wird unter dem Motto »GOLDEN SIXTIES – Weltklasse in Lünen« stattfinden, die TG Gahmen freut sich riesig darüber, dieses Großevent austragen zu dürfen – zumal im Jubiläumsjahr. Der Lüner Club feiert in diesem Jahr sein 40-jähriges Bestehen. Im vergangenen Jahr setzten sich die Männer um den spielenden Teammanager Wilfried Kiwall in Eschborn gegen starke Konkurrenz durch und feierten erstmalig in der Vereinsgeschichte einen nationalen Titel.

Die Gahmener Tennisgemeinschaft fiebert dem Endrunden-Wochenende zur Deutschen Meisterschaft auf eigener Anlage entgegen. Um die ohnehin motivierten eigenen Herren 60 weiter anzuspornen und zum Sieg zu treiben, hat der Club von der Kaubrügge reichlich »Gahmener Siegessekt« bereits kalt gestellt. Das Foto zeigt stehend v.l. Gahmens Topspieler Glenn Busby und den Vorsitzenden der TG Gahmen, Karsten Schützner, sowie sitzend v.l. Anne Kiwall, Sabine und Alicia Schützner

„Wir sind es unseren Superfans schuldig!”

COUNTDOWN – Es darf heruntergezählt werden. Es sind nur noch wenige Tage bis zur Endrunde zur Deutschen Mannschaftsmeisterschaft der Herren 60. Die Vorbereitungen laufen beim Titelverteidiger seit Monaten auf Hochtouren und der spielende Teammanager Wilfried Kiwall stand TWNR.de wenige Tage vor diesem Großevent in einem Interview ausführlich Rede und Antwort. Hierbei schwärmt der »Macher« völlig zu Recht von seinen emsigen Mitgliedern und den »Superfans« an der Gahmener Kaubrügge.

Wilfried Kiwall, der spielende Teammanager der gastgebenden TG Gahmen, möchte seinen Superfans bei der Endrunde der Herren 60 nur allzu gern die Deutsche Meisterschaft schenken

Herr Kiwall, die Endrunde zur Deutschen Meisterschaft der Herren 60 stehen auf eigener Anlage kurz bevor. Kann Ihr Team die Titelverteidigung in Bestbesetzung anpeilen? Stehen Ihnen alle Kräfte topfit zur Verfügung? Wilfried Kiwall: Das Team kann aus heutiger Sicht in Bestbesetzung antreten. Glenn Busby hat seine Verletzung auskuriert und ist am vergangenen Wochenende in Lünen angekommen. Alle Spieler stehen somit zur Verfügung, um das Projekt »Titelverteidigung« anzugehen.

Die Gahmener Vereinsmitglieder, aber auch zahlreiche Tennisfans aus anderen lokalen Vereinen haben Sie bis heute stets bestens unterstützt und einen hervorragenden Support geliefert. Greifen Ihnen die Mitglieder auch abseits der Courts unter die Arme, um dieses Mammutevent am 2. und 3. September stemmen zu können? Wilfried Kiwall: Die Gahmener Vereinsmitglieder arbeiten und unterstützen die Sache mit unglaublicher Intensität. Der Technische Beirat mit Werner Teutenberg, Manfred Lagotka, Herbert Peters und Jürgen Ahland, dem Baumeister der Zelte, ist unverzichtbar. Die Gahmener Damen backen für die Veranstaltung 100 Torten und organisieren unter der Federführung von Anni Teutenberg alles, was erforderlich ist. Meine Frau macht die komplette Gestaltung und Planung der Dekoration, Petra Napierala, unsere 2. Vorsitzende, ist tagtäglich in Sachen Catering und Werbung unterwegs und bewacht die Finanzen. Schließlich sind da noch Sabine und Karsten Schützner, die ununterbrochen in Einsatz sind. Natürlich wären da noch viele, viele Personen mehr zu nennen, aber das würde den Rahmen dieses Interviews definitiv sprengen. Wir haben für die Abendveranstaltungen mittlerweile Anmeldungen von gut 200 Personen und sind somit vollkommen ausgelastet.

Zum Sportlichen: Wie ordnen Sie die Gegner ein? Geht die TG Gahmen als Favorit in diese Endrunde? Wilfried Kiwall: Für uns sind die Hamburger Favorit! Sie haben an Position Eins den spanischen Meister, an Zwei den englischen Champion und an Position Drei die ungarische Nummer Eins, Balasz Taroczy, der in seiner Vita unter anderem die Titelgewinne in Wimbledon und bei den French Open nennen darf. Wir hoffen, dass wir nicht schon im Halbfinale gegen Hamburg gelost werden, das wäre für beide Teams und die Zuschauer super schade. Aber wir müssen uns auch nicht verstecken, sollte es so kommen. Wir haben ein bärenstarkes Team und sind vorbereitet. Unsere Mannschaft will dem Verein zum 40-jährigen Jubiläum unbedingt die Deutsche Meisterschaft schenken. Nach der fantastischen Unterstützung bei den letztjährigen Endrunden in Hamburg und Eschborn sind wir diesen Superfans die Titelverteidigung schuldig.

Viele fragen sich bereits heute: Was führt Wilfried Kiwall nach dieser »Endrunde dahoam« im Schilde? Wird bei erfolgreicher Titelverteidigung das Triple angepeilt? Oder gehen die Planungen eher in Richtung Herren 65. Auch in dieser Altersklasse hat die TG heimlich, still und leise ja den Sprung in die höchste deutsche Spielklasse gemeistert. Wilfried Kiwall: Es ist zu früh, jetzt schon über das nächste Jahr zu sprechen. Ich werde mich nach meinem Urlaub Ende September dazu äußern. Jetzt wollen wir erst mal versuchen, die Deutsche Meisterschaft zu erringen und mit dem Team und den Fans drei tolle Tage in Gahmen erleben. Die Ausrichtung der Endrunden in Hamburg und Eschborn zu toppen, ist sehr schwer, aber wir werden dies versuchen. Deshalb werden wir auch abseits der Plätze einiges bieten. So sorgt die ehemalige Volleyball-Nationalspielerin Silke Baehr für die sportmedizinische Betreuung und Grand-Slam-Besaiter Mike Emenako stellt seinen professionellen Bespannungsdienst zur Verfügung. Darüber hinaus sind unsere Wirte Martina und Stefan Dextor ebenfalls bestens vorbereitet. Die Lüner Tennisgemeinschaf darf sich also riesig auf des kommende Wochenende auf der ANlage der TG Gahmen freuen!

Der Ausrichter:

Die TG Gahmen ist in diesem Jahr Ausrichter der Endrunde zur Deutschen Mannschaftsmeisterschaft der Herren 60. Die Tennisanlage befindet sich an der Gahmenerstraße am Sportzentrum in 44532 Lünen (Telefon: 02306/49026).

Die Endrundenteilnehmer:

Hier die voraussichtlichen Teamaufstellungen: ★ TG Gahmen: Glenn Busby, Didier Kaisserian, Frits Raijmakers, Peter Sachse, Achim Przybilla, Dan Nemes, Jürgen Ackermann, Jan Sie, Mathias Funk, Wilfried Kiwall. Mannschaftsführer: Horst Sczepan ★ TC Lörrach: Jorge Camina-Borda, Uwe Scherer, Rüdiger Bischoff, Bernd Martin, Wilhelm Tscholl, Rolf Spitzer, Thomas Schmid, Detlef Seifert, Joachim Schlegel, Bendicht Hügli. Mannschaftsführer: Bernd Martin ★ Club an der Alster: Miguel Mir Rodon, Paul French, Balazs Taroczy, Wolfgang Potutschnig, Thies Röpcke, Heiner Seuß, Thomas Werner, Jussi Juvakovski, Guido Jacke, Gunnar Knappe. Mannschaftsführer: Edwin Kau ★ TC Aschheim: Albert Grimm, Sepp Baumgartner, Radovan Cizek, Martin Scheurer, Max Asen, Heinrich Gösken, Georg Pantelic, Georg Dandl, Elmar Sterr, Erwin Müller. Mannschaftsführer: Martin Scheurer

Das Programm:

Nachfolgend ein grober Überblick über die wichtigsten Programmpunkte! ★ Freitag, 1. September 2017: ab 16 Uhr Begrüßung der Mannschaften; kleiner Begrüßungscocktail ★ Samstag, 2. September 2017: Mannschaftsführerbesprechung: 9.30 Uhr; Beginn der Spiele: 10 Uhr; ab ca. 19 Uhr: Rustikales Buffet ★ Sonntag, 3. September 2017: Mannschaftsführerbesprechung: 9.30 Uhr; Beginn der Spiele: 10 Uhr; anschließend: Siegerehrung; ab ca. 19 Uhr: Italienisches Buffet; Party mit der Band »Vier Täler«. Änderungen jederzeit vorbehalten. Alle Programmpunkte finden auf der Tennisanlage der TG Gahmen statt!

Planungen laufen auf Hochtouren

LÜNEN – Ein Großevent, wie die Endrunde einer Deutschen Mannschaftsmeisterschaft, will bestens vorbereitet sein. So traf sich der Organisationsausschuss der TG Gahmen am vergangenen Montag (10. Juni 2017) erneut auf der heimischen Anlage, um alles rund um die finalen Spiele um den nationalen Herren-60-Titel am 2./3. September 2017 zu besprechen. Schwerpunktthemen waren hierbei die Verpflegung, das Rahmenprogramm sowie die Logistik. Vor allem die Parkmöglichkeiten wurden ausgelotet, man rechnet an der Kaubrügge Anfang September mit hohen Besucherzahlen. „Fans und Zuschauer aus Lünen wollen wir schon heute bitten, ortskundig zu parken oder sogar mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Fahrrad zur Anlage zu kommen“, so Karsten Schützner, Vorsitzender der TG Gahmen.

Am Orga-Meeting nahmen teil: Stehend v.l. Jürgen Ahland, Stephan Göbel, Karsten Schützner, Wilfried Kiwall, Manfred Lagodka und Herbert Peters sowie vorn v.l. Sabine Schützner, Anne Kiwall und Petra Napierala (Foto: TWNR.de)

Meisterlicher Spaziergang

LÜNEN – Diese Mannschaft ist ein Glücksfall für den Lüner Sport  Die Herren 60 der TG Gahmen haben am vergangenen Samstag die dritte Westdeutsche Meisterschaft in Serie eingefahren und somit die restlichen Zweifel beseitigt, die Endrunde um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft Anfang September auf eigener Anlage ausrichten zu dürfen. Die Freude bei Spielern und Fans gleichermaßen war entsprechend groß. „Nun können wir die Planungen für die Endrunde konkretisieren“, freute sich allen voran Teammanager und Mannschaftsmitglied Wilfried Kiwall, der diesen großartigen Coup überhaupt erst möglich gemacht hat.

Feierten am vergangenen Wochenende die dritte Westdeutsche Meisterschaft in Serie: Stehend v.l. Teammanager und Spieler Wilfried Kiwall, Matthias Funk, Frits Raijmakers, Jürgen Ackermann, Mannschaftsführer Horst Szepan und vorne v.l. Didier Kaisserian, Glenn Busby, Jan Sie, Achim Przybilla und Dan Nemes. Es fehlt: Peter Sachse (Foto: TWNR.de) 

Im letzten Spiel der Regionalliga-Saision kam es an der Kaubrügge zum Showdown zwischen dem Tabellenführer TG Gahmen und dem ebenfalls bis dato ungeschlagenen Tabellenzweiten vom TC Rot-Weiß Hangelaer. Die Gäste hätten in Lünen mit 7:2 gewinnen müssen, um der TG den Westdeutschen Meistertitel noch wegschnappen zu können. „Das war zwar theoretisch möglich, praktisch aber selbstverständlich nicht“, so Horst Szepan, Mannschaftsführer der TG Gahmen, die an allen Positionen schlichtweg besser notiert waren. Da fiel es auch nicht ins Gewicht, dass der deutsche Einzelmeister Peter Sachse verletzt draußen bleiben musste. Das »Spiel des Tages« lieferte sich Didier Kaisserian mit seinem gegenüber Peter-Heinz Schillings. Den ersten Satz verschließ Kaiserin beim 0:6 komplett, dann drehte er die verloren geglaubte Partie mit 6:1 und 10:7 im Matchtiebreak noch zu seinen Gunsten. Alle anderen Begegnungen kamen über den Charakter eines Trainingsmatches nicht hinaus. Weltmeister Glenn Busby (6:0, 6:1), Achim Przybilla (6:4, 6:0), Dan Nemes (6:3, 6:3), Jan Sie (6:0, 6:3) und Matthias Funk (6:0, 6:0) stellten unter dem Jubel der ebenso fachkundigen wie leidenschaftlichen Fans auf eine makellose 6:0-Bilanz vor den Doppeln, die am Ende nicht mehr gespielt wurden.

Spitzenspieler Didier Kaisserian verzauberte die Gahmener Zuschauer auch am letzten Spieltag und trug wesentlich zur dritten westdeutschen Meisterschaft in Folge bei (Foto: TWNR.de)

In dieser Form haben die Gahmener ohne jeden Zweifel allerbeste Aussichten, ihren deutschen Meistertitel am 2. und 3. September auf heimischer Anlage zu verteidigen, auch wenn die zu erwartende Konkurrenz dort wesentlich stärker sein dürfte, als noch in der vorgeschalteten Regionalliga West. „Der ganze Club freut sich schon darauf, dieses Großevent ausrichten zu dürfen, zumal unsere TG Gahmen in diesem Jahr ihr 40-jähriges Bestehen feiert“, so Clubchef Karsten Schützner.

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Christoph Kellermann kennt den Tennissport aus dem Eff-Eff. Seit 1980 ist er am Ball. Zunächst als Spieler, dann als Coach. Seit vielen Jahren ist er als Mitglied des Verbandes Deutscher Sportjournalisten redaktionell aktiv. 1990 gründete er den heutigen »TWNR«, ehemals »Tennisredaktion.de«…