Portait: Anna-Lena Friedsam

FED-CUP-PORTRAIT – (DTB-Presseaussendung) Für Anna-Lena Friedsam ist die Begegnung in Weißrussland Debüt und Comeback zugleich. Die 24-Jährige durfte vor zwei Jahren bereits einmal Fed-Cup- Luft schnuppern. In Leipzig gegen die Schweiz war sie schon als Trainingspartnerin dabei, nahm an allen Mannschaftsterminen teil und auch die traditionelle »Rookie«-Rede beim offiziellen Dinner meisterte sie bravourös. Auf der WTA-Tour war die Rheinland-Pfälzerin ebenfalls auf der Überholspur, hatte in Australien zum ersten Mal ein Grand Slam-Achtelfinale erreicht und sich im Ranking unter den besten 50 etabliert. Die Weichen für eine erfolgreiche Karriere waren also gestellt und nicht wenige trauten ihr den Durchmarsch zu. Doch es kommt anders: Die Schulter beginnt zu schmerzen, Friedsam muss immer mehr Turniere absagen und wird schließlich im Dezember wegen eines Sehnenanrisses operiert. Es vergehen rund sechs Monate bis sie Mitte 2017 zum ersten Mal wieder auf dem Court steht und Bälle schlägt. In der letzten Septemberwoche startete sie wieder bei einem Turnier, bei dem »25.000er« in Frankreich muss sie in die Quali. Egal, sagt sie damals: „Ich will gesund zu bleiben, die großen Turniere spielen und das Gefühl bekommen, wieder richtig dabei zu sein.“ Das ist sie nun, gegen Weißrussland feiert sie ihre verspätete Fed-Cup-Premiere (Foto: Hasenkopf).

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Christoph Kellermann kennt den Tennissport aus dem Eff-Eff. Seit 1980 ist er am Ball. Zunächst als Spieler, dann als Coach. Seit vielen Jahren ist er als Mitglied des Verbandes Deutscher Sportjournalisten redaktionell aktiv. 1990 gründete er den heutigen »TWNR«, ehemals »Tennisredaktion.de«...