Toller Eröffnungstag

HALLEWESTFALEN – Die 25. GERRY WEBER OPEN starteten am heutigen Montag in das Hauptfeld: Am Eröffnungstag des Jubiläumsturniers sehen die Zuschauer unter anderem die deutschen Asse Philipp Kohlschreiber (ATP 52) und Dustin Brown (ATP 76), aber auch schon Österreichs neuer Star Dominic Thiem (ATP 8). Thiem, die Nummer zwei der Setzliste, hat eine reizvolle, herausfordernde Aufgabe vor sich – gegen den formstarken deutschen Qualifikanten Maximilian Marterer (ATP 123/Beginn nicht vor 17.30 Uhr). Den Auftakt im GERRY WEBER STADION machte Philipp Kohlschreiber gegen den Portugiesen Joao Sousa (ATP 60). Der Augsburger konnte diese Begegnung mit 3:6, 6:4, 6:4 für sich entscheiden, überzeugte hierbei aber keineswegs.

Und so geht`s weiter in HalleWestfalen: Dustin Brown gegen den Kanadier Vasek Pospisil (ATP 83), der in der Qualifikation am Sonntag von der verletzungsbedingten Aufgabe seines Gegners Ernesto Escobedo (ATP 77) aus den USA profitierte. Escobedo hatte sich beim Stand von 2:4 im ersten Satz schwerer verletzt, nach einem unglücklichen Sturz wurde er zunächst ärztlich behandelt und dann zu einer Untersuchung in das Krankenhaus transportiert. Eine genaue Diagnose steht bislang noch nicht fest. Außerdem: gibt es das französische Prestige-Duell zwischen dem an Nummer Fünf gesetzten Gael Monfils (ATP 15) und Richard Gasquet (ATP 29). Auch das Brüderpaar Alexander und Mischa Zverev ist im Einsatz, die beiden Hamburger treten nicht vor 16 Uhr auf Court 1 im Doppel gegen die Kombination Florian Mayer/Philipp Petzschner an. Fast für einen Rekord hätten Mikhael Youzhny (Russland) und der topgesetzte Yuichi Sugita (Japan) in ihrem Qualifikationsmatch am Sonntag gesorgt. Die Partie, die Youzhny mit 7:6, 6:7, 7:6 gewann, dauerte drei Stunden und 35 Minuten – und schrammte damit knapp am Bestwert in der Turnierhistorie vorbei. Den halten weiter der Deutsche Cedric-Marcel Stebe und der Argentinier Leonardo Mayer, ihr Qualifikationsmatch 2011 dauerte drei Stunden und 42 Minuten. Stebe gewann damals 6:7, 7:5, 7:6.

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Christoph Kellermann kennt den Tennissport aus dem Eff-Eff. Seit 1980 ist er am Ball. Zunächst als Spieler, dann als Coach. Seit vielen Jahren ist er als Mitglied des Verbandes Deutscher Sportjournalisten redaktionell aktiv. 1990 gründete er den heutigen »TWNR«, ehemals »Tennisredaktion.de«…